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2010... und wieder U S A; diesmal mit der Familie:
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Es war schon immer mein Wunsch gewesen den Osten der USA, welchen ich bisher schon
recht gut alleine (bzw. mit Freunden) erkundschaftet habe, auch einmal meiner Familie
zu zeigen. Ja und da wir alle nicht jünger werden sollte dieses Jahr genau dies passieren.
Mit etwas Vorlauf haben wir circa 1 Jahr vorher beschlossen, dass wir den Urlaub
angehen wollten, da es auch noch einiges zu erledigen gab: biometrische Bilder machen,
Pässe beantragen, Nase operieren und Führerschein umschreiben kostet alles seine Zeit.
Ja richtig: 'Nase operieren'. Mein Vati musste sich unters Messer begeben, um seine
nächtlichen Holzfällerarbeiten einzustellen. Die Zeit bis zum
Reiseantritt im Mai 2010 verlief wie immer super schnell und dann waren wir auch schon plötzlich
in New York, von wo uns die Reise bis in den südlichsten Zipfel nach Key West verschlagen
sollte.
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'Lang lebe die Ostküste'
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So oder so ähnlich kam es mir vor, als wir wieder das gleiche Ziel wählten, welches ich
schon 2 Mal besucht habe. Aber alle Teilnehmer der Reise waren sich diesem "Problem"
bewusst und somit hatte auch keiner Einwände, wenn wir auch mal etwas anderes gemacht
haben, weil ich es sonst schon gesehen hätte.
Deshalb haben wir uns für einen Gabelflug entschieden, damit wir keine Schleife fahren
müssen. Die Jahre vorher mussten wir immer zum Ausgangspunkt zurück und dies wollten
wir diesmal vermeiden. Nachdem ich etwas gesucht habe, habe ich auch den perfekten
Gabelflug gefunden, welcher ohne wenig Umsteigen und günstig von statten gehen sollte.
Der Hinflug würde nach Newark in New Jersey gehen und der Rückflug dann von Miami
über Newark zurück nach Düsseldorf.
Somit ist meine Familie mit dem Auto bis nach Dortmund angereist und wir sind dann
alle gemeinsam von Düsseldorf aus geflogen und waren nur 8h später im schönen New York.
Okay, als ganz so schön hat es sich uns noch nicht präsentiert, da es aus Eimern
geregnet und Ventilatoren geweht hat. Doch von hier haben wir dann folgende Reise
gestartet:
| Datum |
Von |
Nach |
| 18.05.10 | Newark, NJ | New York City, NY |
| 19.05.10 | New York City, NY | New Brunswick, NJ |
| 20.05.10 | New Brunswick, NJ | Washington, DC |
| 21.05.10 | Washington, DC | --- |
| 22.05.10 | Washington, DC | Chincoteague Island, VA |
| 23.05.10 | Chincoteague Island, VA | Outer Banks, NC |
| 24.05.10 | Outer Banks, NC | Wilmington, NC |
| 25.05.10 | Wilmington, NC | Charleston, SC |
| 26.05.10 | Charleston, SC | --- |
| 27.05.10 | Charleston, SC | Hilton Head, SC |
| 28.05.10 | Hilton Head, SC | Savannah, GA |
| 29.05.10 | Savannah, GA | Jacksonville, FL |
| 30.05.10 | Jacksonville, FL | Orlando, FL |
| 31.05.10 | Orlando, FL | Miami Beach, FL |
| 01.06.10 | Miami Beach, FL | Key West, FL |
| 02.06.10 | Miami Beach, FL | --- |
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Kommt uns die Asche in die Quere?
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Die Tage zuvor war das Bangen noch ziemlich groß, da ständig der Flugverkehr in
Europa beeinträchtigt war, da ein Vulkan auf Island nicht aufhören wollte Asche
in die Atmosphäre zu pusten, welche den Flugzeugen wohl gefährlich werden kann.
Die Tage zuvor habe ich also Windströmungen und Aschepartikel studiert und konnte
schon etwas ausschließen, dass es uns nicht betreffen sollte. Aber so ganz sicher
kann man sich auch erst sein, wenn man in der Luft ist. So habe ich das letzte
Mal in der Nacht vorm Abflug die Vorhersage studiert und es sah gut aus.
Am Tag der Abreise dann klingelte der Wecker kurz nach 6 Uhr in der Früh und es
war wunderschönes Wetter. Der blaue Himmel wurde von der Sonne beleuchtet und meine
Mutter und ich sind erst einmal Brötchen holen gegangen, um zum Abschied noch ein
deutsches Frühstück zu haben.
Danach haben wir uns mit der Bahn auf zum Flughafen in Düsseldorf gemacht, wo wir
auch recht fix ankamen. Dort haben wir dann noch fix Adi eingecheckt, da dies von
zu Hause nicht so recht funktioniert hat und wir haben auf den Abflug gewartet.
Die 3 Stunden vergingen wie im Flug :). Dann kam der Kontinentalflug, welcher
dank Lufthansa super bequem war. Es ist kein Vergleich zu Delta, mit denen ich
vor 2 Jahren geflogen bin. Der Service ist Klasse, das Entertainment System bietet
alles was man braucht und das Essen hat mir sehr geschmeckt.
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 Mein Essen beim Hinflug (Gulasch)
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 Blick in die Kabine
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Die Flugzeit war somit sehr schnell vorbei und wir stießen durch den dicken
Wolkenteppich in Newark. Es regnete aus Eimern, doch dies sollte uns die Urlaubsstimmung
nicht vermiesen. Nachdem wir uns bei der Einreise den Schalter heraus gesucht haben,
wo es am längsten dauert, haben wir die Befragung dort ohne Verluste hinter uns
gebracht und standen dann im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Mit unserem Gepäck
in der Hand haben wir uns dann zu Hertz aufgemacht, wo wir unser Auto abholen wollten.
Doch die Frau war so nett, dass ich nach einem Upgrade gefragt hatte und sie mir
dann dabei sogar noch ein Angebot gemacht hat. Für ein paar Dollar mehr haben wir
also einen Large SUV bekommen und strahlten innerlich. Auch wenn noch nicht alle
Personen in unserem Lager zufrieden sein sollten, würden sie dies spätestens zum
Ende der Reise sein, da dieses Auto Luxus pur versprach: 5.3Liter V8 Allrad Motor mit
FlexFuel-Verträglichkeit, Platz für 8 Personen und Gepäck, anschalten per Fernbedienung,
riesengroß, Satelittenradio und jeder Schnickschnack mit an Bord. Es war ein Yukon XL
von General Motors, der unser Gefährt für die nächsten Tage sein sollte. Damit ging
es los nach New York.
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 Unser Auto: GMX Yukon XL SRT
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Tag 1
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Nachdem wir den Holland Tunnel nach Manhattan genommen haben, wurde der Regen sogar noch
schlimmer und wir fuhren erst einmal mit dem Wagen eine Runde durch Manhattan. Es war
erbärmliches Wetter, doch unsere Laune war noch ziemlich gut. Wir fuhren an der Wallstreet
vorbei zum Battery Park, von wo man die Freiheitsstatue nur vermuten konnte, da Land unter
war. Von dort am Ground Zero vorbei nach Midtown. Man konnte das Empire State sehen,
wie es versuchte Wolken aufzugabeln und der Times Square bot ein trübes Bild. Vorbei
an USS Intrepid
ging es in Richtung Uptown, zur 96sten wo unsere Jugendherberge für
diese Nacht war.
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 Times Square im Regen aus dem Auto
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 Ein 'Empire'-Stachel in grau gehüllt
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Dort haben wir dann das Auto für die Nacht geparkt und unsere Füsse ausgepackt. Mit
Unterstützung der Metro haben wir uns aufgemacht dem Wetter und der Stadt zu trotzen.
Der Regen wurde nicht weniger und der Wind wurde stärker, trotzdem beschlossen wir
das volle Programm mitzunehmen. Somit sind wir mit der 1 bis ganz runter zum
Battery Park gefahren, von wo aus wir uns nach Uptown kämpfen wollten. Ein New Yorker
würde sagen, dass man bekloppt ist, wenn man mehr als 1 Block zu Fuss läuft. Wir
hatten es darauf angelegt 40 Blöcke zu Fuss zu laufen, was manch einen bis ans
Äußerste der Kräfte und Lust brachte.
Kurz Lady Liberty
zugewunken; ein paar Flüche über das Wetter gehustet und schon
weiter zum Wallstreet Bullen.
Danach haben wir uns durch SoHo gekämpft,
den Leuten beim Abendessen zugeschaut und stur weiter in Ziel auf den Times Square
gehalten. Dort sind wir dann 2h später ohne größere Verluste auch angekommen und
haben den Tag in der Nacht bestaunt. Den restlichen Wege haben wir mit der Metro
zurück gelegt, um dann endlich in unser Bett zu fallen.
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Tag 2
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Das Jetlag und die lauten Mitbewohner der Jugendherberge ließen uns ziemlich früh
wach werden und somit sind wir schon kurz nach 6 Uhr morgens wieder wach gewesen.
Frisch und munter, jedoch die Sachen noch nicht ganz trocken, haben wir uns wieder
auf den Weg gemacht. Wir folgende Sehenswürdigkeiten dann erkundet:
Central Park,
Battery Park,
Times Square,
Empire State Building,
Rockefeller Center,
Grand Central Station
und Market. Dies war es dann auch schon für New York und wir haben
am Nachmittag pünktlich mit dem Berufsverkehr die Insel verlassen und
sind weiter nach
New Brunswick, NJ
gefahren, wo wir im mir schon bekannten Hotel untergekommen sind. Alle Mitreisenden
waren begeistert von den Zimmern und ich konnte mich überzeugen, dass das Empfangsgebäude
des Hotels wieder repariert war, denn dieses wurde vor 2 Jahren von einem Auto, welches
von der anliegenden Route abgekommen war fast vollständig demoliert. Den Abend haben wir
damit ausklingen lassen, dass jeder einmal den Yukon Probe gefahren ist. Allen hat es gefallen
und jeder konnte persönlich feststellen was für ein schickes Auto das ist. Danach haben wir
bei Fuddrockers richtig leckeres
amerikanisches Essen genossen und mit den ersten Bier gelöscht. Ja und zum Einschlafen
habe ich dann noch eine Folge In Plain Sight auf USA geschaut. Apropos: 'Don't honk
at any time'. So oder so ähnlich würde Carso wohl den Tag umschreiben ;).
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 Central Park mit Blick nach Midtown
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 'Quetsching' Miss Liberty
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Tag 3
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Dieser Tag begann wunderschön frisch und die Sonne kitzelte uns an der Nase. Der
Wheather Channel beschwor bis zu 85°F an diesem zauberhaften Donnerstag und wir legten
ein leichtes Frühstück ein, welches ausreichte, um die Fahrt nach
Philadelphia, PA
zu meistern, wo wir einen kurzen Zwischenstop einlegen wollten.
Es sollte wie jedes Mal auf einer meiner Reisen kommen und damit nicht zu einem
Besuch in den Gebäuden, sondern nur zum Betrachten des historischen Distrikts von
außerhalb. Aber ehrlich gesagt: wozu muss ich stundenlang stehen, um Zentimeter an
die Liberty Bell
zu kommen? Dies reicht mir auch durch ein Glas aus 3 Meter Entfernung. Also haben wir
den historischen Distrikt relativ fix abgehakt
und sind dann zum Reading Terminal Market gelaufen, wo wir uns stärken wollten.
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 Unsere Kutsche vor unseren Zimmern
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 Gizmo plant die Strecke
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Mein Vati und ich, wir haben uns durch ein original Cheesesteak gestärkt und mussten uns den dicken Bauch halten, während die anderen
sich etwas anderes gegönnt haben.
Wieder draußen brannte die Sonne ziemlich heiß auf unseren Köpfen und wir trotteten
zurück zu unserem Auto. Durch die wunderschönen Straßen von Phily spazierend, die
tollen Ziegelhäuser bewundernd, kamen wir Minuten später wieder am Auto an und
machten uns auf den Weg ins Outlet. Vorbei am Kunstmuseum und über den Kelly Drive fahrend haben wir die Stadt
in die gleiche Richtung wie vor 2 Jahren verlassen. Nur diesmal hatten wir ein
Navi, welches uns relativ zielsicher den Weg zeigte. Doch auch dieses war nicht
perfekt und ist gefühlt manchmal im Kreis gefahren. Aber letztendlich
erreichten wir unser Ziel und besuchten das gleiche Outlet, welches auch noch immer
neben dem gleichen Atomkraftwerk lag ;).
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 Schönes Philadelphia
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 Reading Terminal Convention Halle
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Danach sind wir auch schon in die Nacht hinein gestartet und haben die 3h-Fahrt nach
Washington
zurück gelegt. Diese streckte sich ziemlich und ich hätte vermutet,
dass wir diese ratz fatz hinter uns haben würden, doch dem war nicht so. Doch das Hotel
hatte ich schon vorgebucht, da ein Wochenende vor der Tür steht und Washington
bekanntlich immer ein Besuchermagnet ist. Somit hatten wir eine Klasse Suite und
den ersten Test der vorhandenen Lärmquellen in der Nacht.
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Tag 4
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Es ist warm in Washington und wir nehmen die Metro von Vienna Station aus, um in die
Innenstadt zu gelangen. Doch zu unserem Pech sollte es heute nicht so wie geplant
klappen: wir hatten vor den Obelisk zu besteigen und dadurch einen wunderschönen Blick
auf Washington erhaschen zu können.
Doch die Bahn hatte irgendwelche Probleme und wir damit Verspätung. Der Weg zur
Bahn war auch etwas länger als geplant und somit waren wir kurz nach 9 Uhr am
Ticketbüro, welches schon keine Tickets mehr hatte. Na davon haben wir uns
die Laune aber nicht vermiesen lassen und haben den 'Bildungstag' begonnen.
Wir haben uns das Washington Monument aus nächster Nähe angesehen und sind von
dort direkt auf das
Weiße Haus zumaschiert. Hier haben wir einige schicke Bilder gemacht und gewartet, ob uns
Obama vielleicht doch zuwinken wird. Aber dies hat er nicht getan und wir haben uns daraufhin
über das Weiße Haus im dazugehörigen Visitor Center informiert. Danach sind wir auf die
Nation Mall,
um für ein paar Stunden im Naturkundemuseum zu verschwinden.
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 Washington Monument mit Ticketoffice
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Die Zeit bis zum Mittag verstrich super schnell und unsere Mägen fingen an zu knurren. Durch
einen Tipp meines Chefs hatte ich die Information, dass man im
Indianer Museum die regionale Küche der Vereinigten Staaten probieren kann und dies haben
wir dann just als Möglichkeit genutzt, um unseren Hunger zu stillen.
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 das Weiße Haus mit Zoom fotografiert
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Nachdem wir unsere Mägen mit Buffalosteaks, Wildreissalat, Pommes, fritierten Hähnchenflügel,
Chili aus den Plains und noch anderen Kostbarkeiten vollgeschlagen haben, sind wir wieder
nach draußen und weiter ins nächste Museum. Adi wollte nicht mit ins Air und Space Museum,
wo der Rest der Bande hin wollte und hat sich abgesetzt, um in die Library of Congress zu gehen.
Ich konnte beiden Gruppen nur beides empfehlen, denn es lohnt sich hier alles. Aber im Air
und Space konnte ich endlich mit meiner Familie die Dinge bestaunen, die man sonst nur aus
der Fliegerrevue zu Hause kennt.
Ich glaube für meinen Vater war dies ein kleiner Kindheitstraum und mit dem Museum am Flughafen,
was später noch folgen sollte, echt ein Batzen Technik, den man so schnell nicht wieder
vergessen wird. All die Flugzeuge und Technik, von der man bisher nur gelesen hat, konnte
man hier gegenüber stehen, begehen und bekam sie bis ins Detail erklärt. Ich tat mein bestes
und habe übersetzt, was ich konnte.
Nachdem die Zeit mal wieder wie im Flug verstrich und man seine Füsse in die Hand nehmen musste,
um zur geplanten Zeit am Treffpunkt aufzuschlagen, war der Besuch in dem Museum schon wieder
zu Ende. Draussen haben wir es dann langsam angehen lassen und sind in Richtung
Lincoln Memorial
spaziert. Die Sonne schien uns auf die Köpfe, wir machten einen kurzen Halt am
WW2 Memorial,
nur um von dort am
Spiegelbecken
entlang zum Memorial zu trotten.
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 Capitol in Washington
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 Lincoln Memorial
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Dort angekommen haben wir erstmal eine kleine Verschnaufpause gemacht. Wir haben uns vom späten
Nachmittag die Haut bräunen lassen. Ich habe fest gestellt, dass es die Straße vorm Memorial
nicht mehr gibt. Dort ist jetzt nur noch eine Fussgängerzone und diese passt wunderbar dahin.
Wenn man sich überlegt, dass hier früher nur Autos gefahren sind, dann kann man sich das gar
nicht vorstellen. Von hier haben wir dann noch einen kleinen Abstecher zum
Vietnam Memorial
gemacht. Wir haben in den ausgelegten Büchern geschaut, ob zufällig jemand mit unserem Nachnamen
im Vietnamkrieg auf amerikanischer Seite gefallen ist und mussten feststellen, dass es niemanden
gab, der auch nur annähernd unseren Namen trug. Von dort sind wir dann weiter, vorbei am
Department of Defense
über das "Gelände" der Washington University zur Metro zurück, um zu unserem Hotel heimzukehren.
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Tag 5
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Wir den Morgen etwas ruhiger angehen lassen, da wir ja keinen Zeitdruck hatten, um irgend welche
Tickets abzuholen. Es war außerdem so geplant, dass wir direkt nach dem Auschecken aus dem Hotel
zum Flughafen wollten, welcher direkt um die Ecke lag. So haben wir also das leckere Frühstück
genossen und die ersten Resumees zum Schnarchen gezogen: Vati geplagt durch eine Erkältung schnarcht
noch immer, aber meiner Ansicht nach nicht mehr so stark wie früher. Aber Frank und ich sind auch
nicht ganz unschuldig in der Nacht und geben hin und wieder Geräusche von uns. Ja und schlussendlich
gibt auch die Mutti ihren Senf zu den nächtlichen Geräuschen dazu. Nur die Adi ist unschuldig
und fällt keine Bäume des nachts. Brav.
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 Panda im Washington Zoo
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 Tiger im Zoo
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Bildungshighlights an diesem Tag waren der 2. Teil des
Air und Space Museums
am Dulles Flughafen. Auch hier gab es wieder Meilensteine der (Kriegs-)geschichte zu sehen und selbst
unsere Frauen waren beeindruckt (von den Männern brauch ich ja gar nicht zu reden).
Nachdem wir dann alle Exponate bestaunt haben, wollten wir heute noch unbedingt in den
Zoo.
Denn ich wollte noch etwas in der Stadt machen, was ich noch nicht gesehen habe. Natürlich gibt es in
Washington ziemlich viel, vor allem ziemlich viele Museen, aber der Zoo ist bei dem schönen Wetter
doch eigentlich ein Muss und da wir im White House Visitor Center erfahren haben, dass dem Präsidenten
Pandas geschenkt wurden und diese nun im Zoo leben, mussten wir diese besuchen fahren. Der Weg dorthin
war dank Eni (die Stimme aus dem Navi) eigentlich recht einfach. Nur dort angekommen war es nicht ganz
so einfach einen Parkplatz zu finden, da am Samstag natürlich alles voll sein sollte.
Aber nach kurzer Suche haben wir auf einer Seitenstraße einen guten Platz in Zoonähe bekommen und
sind in den Zoo spaziert, welcher wie alle Einrichtungen des Smithsonian Institutes in Washington
kostenlos ist. Ein wunderschön angelegter Zoo mitten in der Innenstadt. Von der Größe her kann er
natürlich nicht mit Leipzig mithalten, aber trotzdem ist es schick gemacht und bietet neben den Pandas auch
noch viele andere interessante Tiere: Tiger, Löwen, Affen, Elefanten, Reptilien, ...
Am späten Nachmittag haben wir dann Washington verlassen und sind nach Südosten
aufgebrochen. Wir hatten noch kein wirkliches Ziel und wollten schauen, wie weit wir es an
dem Tag noch nach Süden schaffen würden. Mit dem Verstreichen des Nachmittags war aber klar,
dass wir es bei Tageslicht nicht mehr bis zur
Chesapeake Bay Bridge
schaffen würden. Somit sind wir nach
Chincoteague Island gefahren, um dort zu übernachten. Vorbei am
Wallops Flight Center,
eine Basis der NASA, immer weiter ins Niemandsland. Das Navi führte uns auf Straßen, die
so breit wie unser Auto waren. Wir befanden uns weit ab der Zivilisation, befuhren kleine Straßen und
gerieten immer weiter ins Nichts. Aber solange das Navi noch wusste wo wir waren, war alles ok.
Letztendlich sind wir auf Chincoteague angekommen und es wurde langsam dunkel. Auf
der Suche nach einem Hotel haben wir dann festgestellt, dass Wochenendtarif ist und
so haben wir dann auch nicht lange geflunkert und das 2. Hotel genommen. Mit einem Abendausflug
ans Meer und einem Essen bei Ledo's Pizza
gleich eine Querstraße weiter haben wir den Tag ausklingen lassen. Zusätzlich gab es noch
Grippepillen für Vati, dessen Erkältung etwas schlimmer wurde. Wunderpillen ausm Drugstore
sollten hier helfen und alle Symptome auslöschen (und das für nur knapp 3 Dollar).
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Tag 6
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Nachdem es in der Nacht ordentlich geregnet hatte begann der nächste Tag sehr gemütlich. Die
"kleinen" hatten sich am Vorabend noch etwas in der Wolle und somit bin ich mal zu meinen Eltern
ins Zimmer ausgebüchst und wir haben die beiden mal alleine gelassen.
Der zweite Schritt des Tages war die Einkehr im Maria's Restaurant, ein kleiner Diner so
ziemlich in der Nähe. Hier gab es Frühstücksbuffet, aber da wir aßen a la carte. Das Essen
war sehr lecker, die Bedienung sehr freundlich und aufgeschlossen und Adi sehr probierfreudig.
Sie entschloss sich 'Grits' zu probieren und wurde mit einer Probierschale und dann einer
ganzen Portion Grießbrei belohnt.
Gesättigt und ganz entspannt machten wir uns auf den Weg weiter nach Süden. Wir kamen
an die Chesapeake Bay Bridge und machten einige Stops. Das Wetter war okay und es
störte auch kein Nebel. Später in Virginia Beach haben wir nicht halt gemacht, da es sowieso
ziemlich stark geregnet hat. Also sind wir weiter gefahren und kurz vor den Outer Banks
klärte sich der Himmel auf und es wurde wunderschönes Wetter und blauer Himmel. Auf den
Outer Banks war die Überlegung, dass wir nur ein paar Stunden bleiben, um Abends weiter von
den Inseln runter zu fahren. Aber nach einem Gespräch mit einer sehr freundlichen Frau im
Welcome Center von
Kitty Hawk, NC hatten wir beschlossen auf den Outer Banks zu übernachten.
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 Ausblick auf die Chesapeake Bay Bridge
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 Ozeanblick aus unserem Zimmer
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Wie sich heraus stellen sollte war dies eine fantastische Entscheidung. Wir haben eine Suite
im Best Western gemietet. Ich bestand diesmal auf Oceanview, denn aus Erfahrung wusste ich,
dass man nie weiß wo man noch unterkommt und jede Möglichkeit nutzen sollte. Auch wenn diese
ein paar Dollar teurer war, stellte sich heraus, dass es goldrichtig war und vieles war
inklusive: Whirl- und Swimming Pool, Oceanview mit Balkon, 2 TVs, Wohnzimmer mit Doppelbett
und Sofa, Schlafzimmer mit 2 Doppelbetten, komplett ausgestattet Küche, großes Bad, Frühstück
und sehr nettem Service. In diesem Hotel hätten wir ruhig noch länger bleiben können.
Nachdem wir uns kurz ausgeruht haben, sind wir dann direkt ins Meer und danach nochmal in die
Pools. Anschließend haben wir im FoodLion eingekauft, Piraten-Minigolf gespielt und zu
guter Letzt noch ein Abendessen beim lokalen Hooters
genossen. Bei so manchen Dingen hatte ich ein Deja-Vu, da ich dies vor 2 Jahren schon einmal
genauso getan habe. Aber dafür ist Kitty Hawk einfach gut: zum Entspannen. Nur die Temperatur
war dieses Mal besser, denn anstatt den 102°F von 2008 hatten wir nur gemütliche 77°F. Der
Abend klang dann bei Bier, Knabbereien und Kartenspielen aus und uns hat es der Reihe nach
die Augen zugezogen.
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 Wright Memorial vom Hotel aus
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 Golfen in Kitty Hawk
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Tag 7
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Nach einer sehr entspannenden Nacht habe ich den Tag mit einem Ausflug ins Meer begonnen.
Es ist herrlich direkt nach dem Aufstehen in den Atlantik schwimmen zu gehen. Danach sind
wir dann alle Frühstücken gegangen und haben das Hotel verlassen. Der erste Abstecher
ging zum
Wright Brothers Memorial, welches sich aber für uns nicht lohnte, da wir die
Fähre um 14 Uhr gebucht hatten und uns etwas ran halten mussten. Also sind wir auf die
große Düne im Jockey's Ridge
State Park gegangen. Diesmal waren wir alle oben drauf und sind
dann gemeinsam in die Tiefe gestürzt. Wunderbar. Die Zeit drängte und wir mussten uns
ranhalten, um noch pünktlich an der 2. Fähre zu sein. Für zukünftige Fahrten auf der
Insel mal die benötigten Zeiten: Zeit von der Düne zur ersten Fähre ist 90 Minuten, die
Fahrzeit der 1. Fähre beträgt 40 Minuten und auf Ocracoke braucht man dann noch circa
30 Minuten bis zum Fährhafen im Süden der Insel. Also alles zusammen braucht man circa 2 Stunden und 40
Minuten. Man sollte aber durchaus mehr Zeit einplanen, denn die Strecke ist wunderschön
und eigentlich könnte man alle 5 Minuten anhalten (wenn man die Zeit hat).
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 Größte Düne der Ostküste mit uns
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Auf der Fähre aalten wir uns in der Sonne, so stark, dass wir danach einen leichten
Sonnenbrand bekommen sollten. Wir haben aus Tradition eine Melone geschlachtet und uns
diese leckere, süße Frucht schmecken lassen. Wir suchten mit dem Fernglas den Horizont
nach Inseln und Tieren ab, haben gedöst und erzählt. Wir spielten Karten
und haben fremde Menschen kennen gelernt: ein älteres Ehepaar aus Stuttgart,
welche bis jetzt jedes Jahr eine Amerikareise unternommen haben. Kurz vor Ende der Überfahrt
haben wir dann auch noch ein Ehepaar aus Texas kennen gelernt, deren Vorfahren aus
Deutschland kamen und die einfach nur neugierig auf uns waren. Diese beiden waren sehr
lustig und kannten sich super aus. Ich finde es immer unglaublich spannend diese fremden Menschen
in einer fremden Welt kennen zu lernen. Man erzählt und tauscht sich aus und wird sich anschließend
nie wieder sehen. Diese eigentümlichen Begegnungen machen so einem Urlaub zu etwas
Einzigartigem und man denkt danach immer noch an diese spannenden Unterhaltungen.
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 die Küste von der Fähre aus
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 Uii... Aliens! ;)
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Wieder auf dem Festland waren wir wieder mal im Niemandsland. Diesmal konnte ich es jedoch
bei Tage begutachten und ich habe festgestellt, dass wir uns beim letzten Mal, vor 2 Jahren
verfahren haben müssen, denn eigentlich ist dieser Weg ziemlich solide und kam mir nicht ganz so
menschenleer wie beim letzten Mal vor. Auf dem Weg nach
Wilmington
aßen wir Burger, hielten kurz am Meer und sind dann direkt zum Hotel. Hier gab es erstmal ein
Problem, denn unsere Reservierung gab es nicht mehr. Die Suites waren ausgebucht und somit haben
wir 2 Luxuszimmer für nur 120,-$ als Entschädigung bekommen. Der Portier hat sich so oft
entschuldigt und sich wörtlich zu Boden geworfen, dass es schon fast peinlich war. Am
liebsten hätte ich ihm gesagt, dass es mir so sogar lieber ist, genoss aber einfach nur
das Glück und seine Freundlichkeit. Wir waren mehr als zufrieden und haben den Luxus
(unter anderem LCD TVs) genossen. Mutti haben diese Zimmer sehr gefallen und sie hätte
noch länger dort bleiben können. Aber bevor die Nacht über uns herein brechen sollte,
waren wir noch einmal am Meer, wo die Strömung so stark war, dass sogar ich einmal
herum gewirbelt wurde und meine Probleme hatte. Wir waren noch einkaufen und dabei hat
Frank wieder mal den Kassierer gespielt. Ach es ist schon ziemlich cool mit diesen Kassen,
wo man selber alles scant und einpackt und dann am Automat mit Geld bezahlt. Ein Mitarbeiter
passt dann auf 4 Kassen auf; so dass alles ordentlich läuft und gut ist.
Anschließend haben wir noch eine Kleinigkeit bei Wendy's geholt und sind dann zurück
ins Hotel, um noch etwas Fitness im Sportraum zu treiben. Dies tat uns allen gut und
machte uns müde für die Nacht.
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Tag 8 - Halbzeit
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 USS North Carolina in Wilmington
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So, die Hälfte hatten wir geschafft und es fühlte sich einerseits so an, als wären noch
nicht wirklich viele Tage vergangen und auf der anderen Seite konnte ich mir nicht
vorstellen, dass es schon bald wieder vorbei sein sollte. Drum habe ich nicht weiter
daran gedacht und wir haben in der Früh das Hotel in Wilmington verlassen und uns nach
Charleston
aufgemacht. Oh wie ich diese Stadt liebe! Aber bevor wir Wilmington verlassen haben,
haben wir uns in Gruppen aufgeteilt: Gruppe Nummer 1 (Vati und Frank) lieferten wir
bei der
USS North Carolina ab. Hier durften sie circa 2h auf Entdeckungsreise gehen, während
Gruppe 2 (Mutti, Adi und ich) sich kulturell berieseln ließ: ein Besuch im
Bellamy Mansion,
einem alten Herrenhaus mitten in Wilmington. Als eines der ältesten und geschichtsträchtigsten
Häuser Wilmingtons hinterließ es einen fantastischen Eindruck.
Später als wir beide Gruppen wieder vereinten fuhren wir dann nach Charleston. Auf dem Weg
hatten wir entschieden, dass wir abends Seafood essen wollten und somit haben wir bis dahin
'gehungert', um uns dann dort so richtig den Bauch voll zu schlagen. Der Weg war diesmal etwas
länger und nach 4 Stunden Fahrt sind wir am vorgebuchten Hotel angekommen. Nur leider gab es
hier ein Problem: am Vorabend, als ich das Hotel reserviert hatte bin ich mit dem Datum
durcheinander geraten und habe es einen Tag später gebucht. Ach im Urlaub vergisst man
ziemlich schnell welcher Tag ist und so war es passiert. Aber Dank Freundlichkeit und 'Kunde ist
König' ist dies alles kein Problem und wir haben trotzdem 2 Tage zum gleichen Tarif
bekommen.
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 Belly Mansion House in Wilmington
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 Waterfront Park in Charleston
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Als wir alle Sachen ins Hotelzimmer gebracht hatten (wieder eine Suite), haben wir uns
nochmal auf nach Downtown Charleston gemacht. Hatte ich schon erwähnt, dass ich diese
Stadt liebe? ;). Die Stadt ist so unbeschreiblich gemütlich, schick und lieblich. Man
kommt in der Altstadt an und fühlt sich ab dem ersten Moment einfach nur wohl. Herrlich.
Als erstes waren wir natürlich essen: im
Charleston Crab House,
Frank und die Eltern haben eingeladen. Achtung 'Collard Green' ist Mangold und war
keinem bewusst und nicht die erste Wahl, wenn es um Gemüse geht.
Danach haben wir den Waterfront Park besucht und den Abend genossen, abgehangen und geschaukelt;
nur um anschließend durch die Altstadt zu spazieren. Überrascht wurden wir dann von einem
lauen Sommerregen, der bei circa 28°C nicht wirklich störend war. Das was nass geworden ist,
war nach Minuten schon wieder trocken. Beim Durch-die-Straßen-schlendern haben wir durch
Zufall noch einen ziemlich coolen Bierladen, das
Charleston Beer Exchange
gefunden. Hier haben wir uns kurz vor dem Regen hineingeflüchtet und gestaunt. Es wurde Bier
aus aller Welt verkauft und das Deutsche Bier war mitunter am teuersten. Danach sind wir noch
etwas durch die Stadt gebummelt und dann zurück ins Hotel gefahren, um den Abend bei Doppelkopf
und Bier ausklingen zu lassen.
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Tag 9
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 Gators beim Sonnen
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 ein Reiher im Closeup
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Das Frühstück war um 9 Uhr und sehr informativ: im TV haben wir das Ende der
STS-132-Mission live
miterleben können, welches die letzte Landung des
Space Shuttle
Atlantis gewesen ist, während nebenbei BP versucht hat das
Ölleck
im Golf von Mexiko, welches bis zu dem Tag seit 38 Tagen Öl ins Meer entströmen ließ, mit
der Operation 'Top Kill' zu schließen. Echt schlimm. Wie sich später herausstellte würde
dies nicht klappen.
Nach dem Frühstück wurde wieder mal reges Interesse an unserer Herkunft bekundet, nur um
uns darauf hin zu bescheinigen, dass wir einen schönen Akzent hätten. Hihi, putzig oder?
Anschließend haben wir uns auf den Weg zur
Magnolia Plantage gemacht. Da ich beim letzten Besuch schon die
Boone Hall Plantage
besucht habe, wollte ich dieses Mal eben eine andere sehen und die Wahl fiel auf diese.
Doch sollten wir von dem zu bezahlenden Eintritt ziemlich überrascht sein, denn für jede
extra Attraktion auf dem Gelände sollte man auch extra bezahlen. Was übersetzt heißt, dass
man einen Basiseintritt von ~17$ latzen musste und dann für Sumpf, Bootstour, Autozugtour, Haus
usw. jeweils 7$ extra bezahlen sollte. Ziemlich teuer wie ich finde. So haben wir uns dann
für die Bootstour und die Sümpfe zusätzlich entschieden.
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 Turtles & Gators haben Spaß
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 schaut sumpfig aus, oder?
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Wir betrachteten die wunderschönen Blumen und Pflanzen auf der Plantage, sind rumgelaufen
und dann anschließend mit dem Boot gefahren. Hier haben wir viele Tiere bewundern können:
wir sahen Alligatoren, Reiher, alle möglichen Vögel und noch mehr Alligatoren. Wie es der
Zufall so wollte sprach der Bootskapitän natürlich wieder deutsch und wir sind direkt ins
Gespräch gekommen. Damit hatte er dann natürlich auch die Möglichkeit immer wieder einen
deutschen Satzfetzen an die Vorderseite des Bootes zu richten. Funny :).
Die Pflanzenvielfalt auf der Plantage war schon enorm und hat uns ziemlich beeindruckt.
Zum Abschluss sind wir dann noch den Sumpfpfad entlang gelaufen: ich fand es ziemlich
langweilig und für 7$ unverhältnismässig teuer. Generell muss ich sagen, dass die Boone Hall viel
interessanter und die Touren dort viel informativer sind. Dort sieht man tatsächlich noch,
dass dies früher alles voll Sklaven war, wovon man auf der Magnolia nichts mehr mitbekommt.
Von den 'kleinen Attraktionen' wie Conservatory, Streichelzoo und Aussichtsturm gibt es
auch nicht viel zu sagen: der Turm war geschlossen; das Convervatory war ein 1-Minuten-
Rundgang und der Streichelzoo war cool, aber der Tierpark in Hirschfeld ist da
schon 'ne ziemliche Konkurrenz. Trotzdem bekamen wir wieder etwas zu sehen, denn ein
Pfau hat nur Minuten vor unserer Ankunft eine Frau attackiert, die dem Pfau wohl
nicht gefallen hatte. Schlimm, aber letztendlich selbst dran Schuld, denn Tiere sind
immer unberechenbar und man muss mit allem rechnen.
Abschließen wollten wir den Tag mit einem Besuch im
Fort Sumter ausklingen
lassen, welches ich schon beim letzten Besuch nicht besucht habe. Aber auch heute sollte es
nicht klappen, denn dafür blieb keine Zeit mehr. Ein kurzer Zwischenstop bei
Hardees, meinem Lieblings-Burger-Schuppen,
um etwas Fleisch einzuwerfen, stimmte mich wieder milde und dann sind wir direkt nach
Folly Beach,
um ins Meer zu springen. Doch die Strömung hier war super anstrengend: kaum im Wasser
drin wurde man auch schon zur Seite weggedrückt und schwuppdiwupp war man mal eben
20 Meter weiter getrieben worden. Somit musste man ständig gegen die Strömung ankämpfen,
was sehr erschöpfend, aber auch spaßig war. Zu guter Letzt haben wir uns im Hotel kurz
hübsch gemacht und fuhren nach Downtown zurück, um schick Essen einzukaufen. Wir
wollten mal Abendessen aus dem Supermarkt holen und haben Mikrowellenzeugs, Sandwiches,
Sushi, Wein, Bier und Knabbereien besorgt. Auch dort bin ich wieder auf einen Mann
gestoßen, welcher sein Schulenglisch auf mich loslassen wollte. Es waren spannende
15 Minuten, die wir uns unterhalten haben und er war wie alle Menschen hier sehr freundlich.
Jedoch trieb uns unser Hunger zur Kasse und damit zurück uns Hotel, wo wir uns dem Fertigessen
und Alkohol bei TV und Doppelkopf hingaben. Nur ein Problem war nicht zu lösen: das
Nachthemd meiner Mutter war spurlos verschwunden. ;). Aber für dieses Rätsel waren wir
an dem Abend dann doch zu müde.
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Tag 10
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Uiuiui, wie hat die Luft gebrannt an diesem Morgen. Sollte man denken, dass es an der
Wärme lag, so irrt man. Denn es lag Stunk in der Luft, weil sich manche beschwert haben,
dass die anderen zu laut schnarchen und hier und da. Also ich aus meiner Sicht war
sehr zufrieden. Die Nacht war zwar ziemlich warm und ich bin ja sowieso ein Fan von
Klima die Nacht über anlassen (womit ich schon auf meinem letzten Urlaub immer doof
angeschaut wurde). Dadurch gewöhnt man sich zwangsläufig an Ohrstöppsel. Ja und die
Suite war zwar groß, aber so groß nun auch nicht und da gab es Beschwerden. Die
Empfänger haben diese nicht so gut aufgenommen und somit roch es angebrannt. Das
Frühstück bekam somit eine leicht braune Note und danach habe ich zum Schlichten
aufgerufen und eine kleine Ansprache gehalten, weil soetwas keinem weiter hilft und
der Reise nur schadet. Nachdem dann wieder alles Friede, Freude und Eierkuchen war,
packten wir unsere Sachen und wollten los. Aber halt, da war ja noch etwas mit
einem Rätsel: beim Auschecken bin ich dem Verlust des Nachthemdes also dann nochmal
auf dem Grund gegangen und kam mit einem frisch gewaschenen Nachthemd wieder zurück
und meine Mutter glaube ihren Augen kaum.
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 USS Yorktown |
 USS Clamagore |
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So, das Ziel war also Fort Sumter und die Bootstour hierfür sollte an der
USS Yorktown
ablegen. Na eigentlich ist es der
Patriots Point an dem es eben ne Menge zu betrachten gibt, aber die USS Yorktown
ist nun mal das Größte und Eindrucksvollste dort, somit muss dies als Angabe reichen.
Also haben wir uns auf den Weg dorthin gemacht und mussten dann leider fest
stellen, dass die Zeitangaben im Lonely Planet von diesem Jahr leider nicht mehr
stimmen und wir somit auch keine Chance auf die Tour haben sollten. Sehr schade. Aber
nun gut, haben wir eben unsere Chance genutzt und den tollen Flugzeugträger mit
dem Uboot
daneben angeschaut. War auch alles sehr interessant und gab vieles zu lernen,
vor allem dass die Deutschen mit Ubooten sehr überlegen waren und auch noch sind. Viele
der Geschichten ließen uns auch staunen und ich übersetzte wie ein Weltmeister,
hin und wieder von Frank unterstützt. Auch dieses 'technische' Museum, was in
Deutschland von jeder Person weiblichen Geschlechts missachtet werden würde, war
wie immer sehr zahlreich von Frauen besucht. Ich finde dies sehr gut, denn
schließlich gehört Geschichte und Technik genauso zur Allgemeinbildung wie Deutsch
und Literatur. Auch die Frauen unsere Truppe fanden es spannend, nur die Hitze hat
uns allen etwas aufs Gemüt gedrückt, denn unter und über Deck war es gleich: unerträglich
heiß.
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 Vietnam Kriegshubschrauber |
 Gesamtübersicht Patroits Point |
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Stunden später waren wir dann auch mit diesem Boot fertig und haben uns auf den weiteren
Weg in den Süden gemacht. Doch Eni, unsere Navi-stimme, wollte einen ganz anderen
Weg fahren als wir. Sie wollte uns 100km die Autobahn nach Norden fahren lassen und
damit einen richtigen Umweg, der von der Zeit her auch 3h entsprach, aber ~150km mehr sein
sollten. Nix da. Ein Menschenhirn rechnet immer noch besser als ein dummer Computer
und somit haben wir das Risiko gewagt und sind frei-nach-Laune gefahren und haben sogar
noch eine Stunde gespart. Doch haben wir es nicht ganz bis Savannah geschafft und haben
in Hilton Head Island
eine Pause eingelegt. Hier haben wir das nächstgelegene Quality Inn genutzt, um unsere
von der Wärme geplagten Körper auszuruhen. Doch wie so oft wollten wir noch einmal
ans Meer, denn Salzwasserschlucken gehört schon dazu. So haben wir die 77°F Wassertemperatur
genossen und chillten am Strand bis die Dunkelheit kam. Im Schutze dieser sind wir
dann zurück zum Hotel, nur um Sekunden später ins Applebees um die Ecke einzukehren,
wo uns Gerald, unsere Bedienung aus Jamaika, einen super schönen Abend bereitet. Wir
aßen Rippchen, Steak und Salat; wir tranken Bier und Magaritas und letztendlich haben
wir sogar ein Bild mit 'unserem' Gerald gemacht, wobei wir uns alle prächtig amüsierten.
Pappsatt, ohne Durst und mit dem Wunsch nach einer Mütze Schlaf liessen wir uns ins
Bett fallen und tankten Kraft für den nächsten Tag.
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Tag 11
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 Schottische Kirche
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Heute sind wir etwas früher aufgestanden, um noch mehr von Savannah, GA sehen zu können. Nach circa 60 Minuten ruckeliger Fahrt,
wo es mir nicht gelang Postkarten in Feinschrift zu schreiben sind wir gegen 10 Uhr in
Savannah angekommen. Das Thermometer zeigte unglaublich hohe Temperaturen und wir waren
froh im klimatisierten Wagen zu sitzen. Ein kurzer Zwischenstop am Welcome Center,
um uns zu orientieren und wir stürzten uns in die Stadt. Begonnen haben wir mit der Suche
nach einem Parkhaus, und von dir haben wir die Stadt zu Fuss erobert. Bei knapp 40°C und
stehender Luft mussten wir uns jeden Meter erkämpfen. Wir verzehrten uns nach dem Schatten
und landeten prompt in einer schottisch presbyterianischen Kirche, welche wunderschön kühl war und
in der gerade etwas vor sich ging. Nur Minuten später wurden wir angesprochen: es stellte sich
heraus, dass hier eine Schulveranstaltung statt finden würde. Alle waren sehr freundlich und
wir haben uns wieder verzogen, nachdem sie natürlich wieder staunten, woher wir kommen. Wir
schlichen durch die Straßen, kamen am Oglethorpe Square vorbei, an dem ein sehr idyllisches Kino und einige
Pubs waren. Weiter auf dem Weg zur Kathedrale von St. John dem Baptisten kaufen wir kurz ein paar
Kleinigkeiten in einem Minishop, hoben Geld ab und verkrochen uns ganz fix wieder ins
gemütliche Kalt dieser gewaltigen Kathedrale.
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 Südstaatenidylle
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 Colonial Park Cemetery
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Wir haben nicht lange gebummelt und uns zielbewusst zum
Colonial Park Friedhof bewegt. Auch wenn die Sonne hoch in unserem Nacken stand,
die Mittagszeit unsere Mägen knurren ließ, haben wir uns noch nicht unterkriegen lassen.
Dieser Friedhof war sehr interessant, da dies der Friedhof ist, wo einige der ersten
Bewohner Savannahs begraben wurden. Circa 1750 eröffnet liegen hier auch Tote aus dem
Bürgerkrieg, lokale Berühmtheiten und sehr viele Kinder. Eine Besonderheit sind
die 'Übertage'-Gräber, die ein ungewohnter Anblick sind, wenn wir von den uns bekannten
deutschen Friedhöfen ausgehen. Bevor wir den Friedhof verlassen haben, sind wir noch einer
'Tradition' nachgekommen. Am Ausgang stand ein riesengroßer 'Kaktus' in dessen Blätter wir
unsere Namen geritzt haben. Danach haben wir uns weiter geschleppt und nach jeder Brise
Wind gebettelt. Mutti und ich haben uns dann das Davenport House angeschaut. Die anderen fanden dies nicht so interessant
aber ich muss sagen, dass es sich schon gelohnt hat. Für nur ~7$ haben wir eine fast
Privattour bekommen. Zu viert wurde uns von der Führung alles mögliche zu diesem Haus
erzählt und wir konnten Fragen stellen, die uns auf der Seele brannten. Ich habe fleissig
übersetzt und so haben wir noch sehr viel erfahren. Ich finde dies immer sehr wichtig,
denn ein Reiseführer ist nie so gut wie ein richtiger Guide aus der Gegend, der im
Zusammenhang mit interessierten Personen so manches Geheimnis preis gibt.
In der Zwischenzeit wurden unsere Kulturbanausen versucht von einer Gläubigen zu bekehren,
da dies aber nicht klappte haben wir sie wieder mitnehmen müssen und sind zum Pirate House
im Osten der Stadt vorgestoßen. Hier gab es nichts besonderes und unsere hungrigen Mägen
haben uns weiter angetrieben. Vorbei am Winkenden Mädchen zur Touristenmeile von Savannah. Hier wurde ich ja
derbe enttäuscht, denn es war alles auf Tourismus getrimmt. Gleichzeitig wurde das
Memorial Day Weekend begonnen und es war sehr viel los. Eine Tram fuhr auf der Frontstraße
entlang und ich fühlte mich nicht so wohl wie in Charleston. Schade. Nach einer Bratwurst
mit Kraut und etwas shopping haben wir die Gegend schnell wieder verlassen, haben uns
auf die Suche nach einer Post gemacht und Savannah den Rücken zugekehrt. Aber eine
Empfehlung habe ich noch:
The Peanut Shop. Dieser ist ja super klasse; man kann alle möglichen Nüsse probieren
und stöbern solang man will. Schade, dass sie nicht nach Europa liefern. Also sind wir
zurück ins Hotel, welches nun aber an der I95 lag und wir geschickt gewechselt hatten.
Dieses war ganz schick, nur die Damen am Frontdesk haben mein Englisch schon auf die
Probe gestellt. Uiuiui... sehr schwer zu verstehen.
Den Abend wollten wir dann ruhig ausgehen lassen und ich freute mich schon auf ein
schönes Abendbrot. Doch leider war die Truppe so entscheidungsfreudig wie ein Stück Toast,
was mir ziemlich gegen den Strich ging. Ich wäre am liebsten in das Shooneys
gegenüber gegangen, doch keiner konnte sich dafür erwärmen. Frank wollte was von Hardees,
Adi in einen Supermarkt und Mutti war es so ziemlich egal. Nachdem Hardees uns hat
30 Minuten warten lassen sind wir in den Supermarkt und danach bin ich mit Vati noch
ins besagte Shooneys gegangen, wo wir noch einen leckeren Burger gegessen haben. So
muss das in Amerika sein.
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Tag 12
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 Budweiser Brauerei |
 Kingsley Plantage |
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Der nächste Morgen startet recht gemütlich, wir hatten Gutscheine für das Dennys, welches
direkt auf dem Gelände des Hotels war. Diese haben wir alle eingelöst, doch leider war
das Essen so schlecht, dass ich nicht mal aufgegessen habe und es mir (und den anderen)
noch ziemlich lange schwer im Magen rum lag. Ein Grund nicht wieder zu Dennys zu gehen!
Danach haben wir uns direkt auf den Weg nach
Jacksonville, FL
gemacht. Unser erstes Ziel war die Anheuser-Busch Brauerei, welche kostenlose Führungen inklusive
Bierverkostung anbot. Wenn das kein schlagfertiges Argument ist weiß ich auch nicht.
Gesagt getan; 2 Stunden später zur Mittagszeit standen wir an deren Pforte und ließen
uns durch die klimatisierten Hallen führen, um anschließend unseren Durst mit je 2 Proben
pro Person aus 20 Sorten auswählen konnten. Frank und Adi mussten sogar ihren Pass zeigen,
weil sie noch so zart aussehen ;). Übrigens war unser Tourguide eine Frau: Christi, die uns
eine schöne Tour geliefert hat; dankeschön.
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 Dschungelfahrt |
 Strand in Jacksonville |
Anschließend haben wir uns in den Dschungel gestürzt und erstmalig unseren Allradantrieb
getestet, um zur
Kingsley Plantage zu kommen. Diese lag umgeben von tropischen Palmenwald mitten im
nirgendwo und Eni meckerte, dass wir eine unbefestigte Straße fahren würden. Doofe Eni.
Die Plantage selbst war sehr eindrucksvoll und gar nicht mit den Plantagen in Nord- oder
Südcarolina zu vergleichen. Sehr edel mit Wasserfront und das Haupthaus ist leider geschlossen.
Aber wie es der Zufall und unsere Neugier so wollte gab es gerade eine private Tour eines
Rangers und wir wurden aufgefordert einfach mitzugehen. Wir erfuhren von der Geschichte
dieses Hauses und einige Anekdoten. Die Teilnehmer unserer Tour waren sehr lustig und
ziemlich schlau und somit war es Unterhaltung par la excellence. Herrlich.
Danach sind wir noch etwas über das Gelände flaniert, haben uns alles genau angeschaut,
die Minikrabben am Fluss beobachtet und die Aussicht genossen.
Den Abend wollten wir mit einer kleinen Bootsfahrt ausklingen lassen. Zurück im Mariott
erkundigte ich mich am Frontdesk nach einem Verleih und klingelte kurz durch. Fix mit
dem Auto dort hin, doch leider waren alle Boote schon ausgeliehen. Naja, halb so schlimm
und wir sind weiter zum Strand gefahren. Mein Vorschlag war vorher zu Essen, da wir
uns dann am Strand austoben konnten. Doch dies gefiel Mutti nicht so richtig und so
sind wir erst zum Strand, dessen Bild ein gänzlich anderes war: sehr viele Hispanics,
Schwarze und anders als bisher gewohnt. Wir wateten durchs warme Meer und sind danach
Abendbrot essen gegangen, in eine Bar, das Janrock, welches nur von betrunkenen
Leuten besiedelt war, die zu Reggae-Musik feierten. Sehr lustig und mal was anderes.
Zurück im Hotel machten wir uns einen ruhigen Abend: wir sprangen alle gemeinsam
noch einmal in den Pool, wobei wir von einem Regenschauer überrascht wurden. Nebenher
hatte ein Amerikaner ein paar gackernten Chinesinnen versucht verschiedene Schwimmstile
beizubringen. Dieser Anblick war echt köstlich. Nach einer kurzen Zwischenrunde im Whirlpool
sind wir dann auch zurück aufs Zimmer und haben fern gesehen und den Tag revue passieren
lassen. Zum Abschluss habe ich dann noch eine Pizza bestellt und in bester
Filmmanier den Jungen bezahlt und die Pizza zum Jimmy Kimmel Special zum Lost-Finale
schmecken lassen. Krönender Abschluss waren dann die letzten Minuten des Western
Conference NBA Finals zwischen den LA Lakers und den Phoenix Suns, welches die Lakers mit
111:103 nach Hause trugen und damit Gewinner wurden. So muss Urlaub sein!
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Tag 13
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 Kennedy Space Center |
 Shuttle Launch Pad |
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Der Tag begann wieder sehr früh und diesmal sogar ohne Frühstück. Unser Ziel für den
Tag war Cape Canaveral. Eni wollte uns einen riesen Umweg fahren lassen, nur damit
wir auf der Interstate bleiben. Wir entschieden uns dagegen und Vati fuhr uns
zielstrebig und in schnellerer Zeit direkt vor die Tore vom
Kennedy Space Center.
Wir waren alle ziemlich aufgeregt und ich muss schon sagen, dass ich es als sehr
spannend empfand hier zu sein. Ich denke, dass es meinem Paps ähnlich ging. Am Eingang
kam dann die erste große Entscheidung auf uns zu: welches Ticket sollten wir buchen?
Letztendlich haben mein Vater und ich eine größere Tour genommen als die anderen
drei, sie waren mit einer kleineren, billigeren Runde zufrieden. Aber unsere große
Runde sollte keine schlechte Wahl sein: auf diese Art kamen wir viel näher an
die Launch Pads der Shuttles, das Vehicle Assembly Building und zu den Startplätzen
der unbemannten Raketen. Das komplette Erlebnis zu beschreiben wäre an dieser Stelle
einfach zu viel. Aber ich kann es jedem nur ans Herz legen einmal hier gewesen zu
sein, denn es ist einfach unglaublich, was man alles anschauen kann und wie nah man
hier der Geschichte und Zukunft zugleich ist. Fantastisch.
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 Vehicle Assembly Building |
 Saturn 5 Startsimulation |
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Nachdem wir dann das KSC wieder verlassen haben, machten wir uns auf den Weg weiter
nach Süden. Unser nächstes Ziel war
Orlando, FL
, wo wir ein schnuckeliges Hotel rausgesucht
haben, was ziemlich günstig und perfekt gelegen war. Kaum angekommen haben wir uns
direkt aufgemacht, um das Outlet, welches ich um die Ecke lokalisiert hatte und auch
Grund für die Hotelwahl war, aufzusuchen. Die Idee war, dass wir heir noch ein paar
Schnäppchen machen könnten. Aber wir hatten uns geirrt, da dieses Outlet so gar nicht
dem entsprach, was wir eigentlich gesucht haben: günstige Preise, geruhsames Einkaufen
und schöne Klamotten. Es war überfüllt, nicht gerade billig und sah aus wie eine
Touristenfalle. So haben wir nur ein paar Sachen gekauft und sind dann wieder verschwunden,
haben uns durch die vollgepackten Straßen von Orlando zurück zum Hotel gemacht. Hier
bekamen wir schon den ersten Eindruck der Straßen in Südflorida und die sind einfach
nur krass: voll, groß, oben drüber, unten drunter, vielspurig und einfach verwirrend.
Anschließend waren wir noch einmal kurz einzukaufen und sind dann ins Bett gehüpft.
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Tag 14
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 Everglades |
Eigentlich war uns nicht bewusst, dass ein "Frühstück" mit dabei gewesen wäre, doch
beim Checkout habe ich einen kleinen Tresen entdeckt, der Getränke und Muffins
für uns hatte. So haben wir alle schnell die Hände voll gepackt und uns auf den Weg
nach Miami, FL gemacht.
Dies sollte die letzte große Transitstrecke werden, doch zuvor hatten wir
Tankstellenprobleme. Ach bisher ist mir dies in jedem USA Urlaub passiert. Erst
wollte die Zapfsäule unsere Kreditkarte mit Deutschem ZIP Code nicht. Dies waren
wir ja schon gewöhnt und sind in die Tanke, um 60$ Prepaid zu tanken. Sie fragte
noch, ob wir Hilfe bräuchten, was ich verneinte. Draußen dann hatte ich aber Probleme
und wir wurden sogar über Lautsprecher ausgerufen, mussten nochmal bezahlen und dann
klappte es und wir machten uns auf die 4-stündige Reise in die Everglades. Ja, wir
wollten direkt die Everglades ansteuern und eine Bootstour machen, bevor der Tag
vorbei ist. Die Straßen dorthin wurden immer komplizierter, das GPS Signal hatte
Probleme durch all den Beton zu kommen und Eni sah auch nicht mehr durch. Aber
letztendlich sind wir an einem Gatorpark angekommen, wo wir ein Boot für uns alleine
mieteten und uns durch die Everglades kutschieren ließen. Dank dem Flugzeugpropeller
ging es fix durch dieses beeindruckende Naturgebiet. Wow, dies muss man einmal
gemacht haben und es hat uns sehr viel Spaß gemacht.
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 Strand in Miami Beach
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Nachdem wir sehr viele Alligatoren und andere Lebewesen gesehen haben, machten
wir uns auf, um zurück nach Miami zu fahren, genauer gesagt Miami Beach, wo
wir ein Hotel nur eine Querstraße vom Strand entfernt gebucht hatten. Auf dem
Weg dorthin haben wir noch einmal eingekauft, auch Dinge, die wir mit nach
Deutschland nehmen wollten (Nüsse, Aspirin, ...). Wir aßen bei Wendys, wo diesmal
auch Frank endlich einen Burger bekam, der ihm nicht zu viel Fleisch enthielt
(die Doppel- und Trippeldecker haben einfach zuviel Fleisch).
Anschließend gab es noch eine Spritztour durch Miami Beach, entlang des
Ocean Drive und der schönen und großen Häuser, die es dort überall gibt. Ja und dann auf
zum Hotel, wo es natürlich auch wieder Probleme gab und unsere Buchung, welche
wir noch in Deutschland getätigt haben, nie an kam. Es dauerte etwas,
aber wir bekamen trotzdem ein Zimmer mit Zustellbett. Ich glaube, dass wir ohne
Reservierung hier kein Glück gehabt hätten. Wir haben den Abend damit ausklingen
lassen, dass wir an den Strang gegangen sind und dort blieben, bis es dunkel war.
Die Sterne und Planeten machten sich am Nachthimmel breit, der durch Miami
beleuchtet nicht sehr dunkel war. Es war ein schöner Abend, der zurück im Hotel
noch mit einem Bier begossen wurde und gemütlich ausklang.
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 Alligator |
 Rotes Blütenmeer |
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Tag 15
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 Straße nach Key West
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 Südlichstes Hotel auf Key West
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Dank Ohrstöppsel habe ich die Nacht gut überstanden. Die Klimaanlage war augenscheinlich
aus dem Kalten Krieg und es fing an mit regnen, welcher nicht gerade leise ans
Fenster klopfte. Am Morgen hatte ich dann noch von einem Alarm geträumt, der
wie sich heraus stellte kein Traum war. Ich war trotzdem zu faul und zu präsig
aufzustehen und dachte mir, wenn es was Ernstes ist, wird mich schon jemand wecken ;).
Wegen dem Regen ließen wir die Idee vor dem Aufbrauch noch an den Strand zu gehen
fallen. Es war nicht zu kalt, aber einfach zu schwül und zu nass. Wir packten also
schon mal die Sachen für den morgigen Flug und machten uns dann auf den Weg dieses
nasse Miami zu verlassen. Wir wollten nach Key West, FL fahren. Der Weg ist nicht gerade kurz, aber wir waren
uns sicher, dass sich ein Tagesausflug lohnen würde. Wir wussten auch alle, dass uns
dann dort nicht viel Zeit bleibt, aber wenn wir schon mal hier sind, dann muss auch
soetwas sein. Auf dem Weg hielten wir mehrmals an, um zu Essen und Kaffee und andere
Dinge zu kaufen. Dann war auch Frank an der Reihe und er durfte nach Key West fahren.
Hier stellte er fest, dass das Fahren einfach, aber die Langeweile und Eintönigkeit
groß ist. Mit der Zeit wird auch dies anstrengend und Frank bescheinigte uns, dass
es nicht so einfach ist wie es aussieht und man an einem Punkt mit der Gleichtönigkeit
kämpft.
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 Letzter Punkt vor Kuba |
 Mein Essen am Pier |
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Nach tausend Brücken und überall Wasser um uns herum kamen wir dann in Key West an.
Die Temperatur lag bei 88°F und es war super schwül. Das Klima in Key West ist ziemlich
extrem, denn zwischen Tag und Nacht gibt es keinen Unterschied. Die Urlaubssaison anfang
Juni ist auch schon vorbei und die Hurricansaison startet. Das Wasser ist mit über 30°C
viel zu warm und bringt kaum Freude. Die Strände sind aber trotzdem fantastisch und
wir hielten uns einige Zeit an einem auf. Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir zum
südlichsten kontinentalen Punkt der Landmasse der Vereinigten Staaten gekommen. Von hier
sind es nur 90 Meilen bis zur Küste von Kuba. Wir liefen durch die Straßen, welche einen
Flair verströmten, den ich einfach nur einsaugte. Es ist eine wunderschöne Insel,
mit sehr vielen wunderschönen Frauen. Zum Ausspannen und Relaxen ist dieses kleine Nest
wohl geboren. Die Leute feiern und lassen sich gehen. Jedem scheint es gut zu gehen,
überall Kneipen und Restaurants und Touristen. Mittendrin wir, wie wir uns einen super
Platz in einem Restaurant mit Pier Richtung Westen niederlassen, um ein Essen bei
Sonnenuntergang zu uns zu nehmen. Dieser geht wahnsinnig schnell und zeigt sich in einer
Schönheit, die ihresgleichen sucht. Wir aßen, tranken, machten Fotos und Videos und
tauchten ein letztes Mal voll in diese Welt ein. Anschließend bummelten wir noch etwas
durch die nächtlichen Straßen, welche von ausgelassenen Menschen nur so strotzte.
Der Tag war wunderschön war zu Ende und wir verließen diese Trauminsel wieder. Die
3 Stunden der Rückfahrt übernahm dann ich und ich gab etwas Gas. Kurz nach halb 2 morgens
waren wir dann wieder im Hotel, wo wir uns relativ schnell auf ins Bett gemacht
haben, da der nächste Tag lang und anstrengend werden sollte. Aber diese Strapazen
haben sich gelohnt!
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 Sonnenuntergang |
 Sonnenuntergang |
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Tag 16
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Der Tag begann sehr früh und nachdem wir erst nach 2 Uhr im Bett gewesen sind, weil der
Weg von Key West eben doch kein Katzensprung ist, startet der neue Tag schon um 5 Uhr in
der Früh. Unserer Sachen hatten wir ja schon gepackt und somit mussten wir nur das Auto
beladen, auschecken und uns auf den Weg machen. Mutti und ich haben aber noch einen
kleinen Abstecher zum Strand gemacht, um noch einmal den Sonnenaufgang an dieser
wunderschönen Küste zu bestaunen. Leider machten uns die Wolken am Horizont einen Strich
durch die Rechnung und die Sonne ging auf, ohne uns ihr fantastisches Rot zu zeigen.
Es war kurz nach 6 Uhr als der über uns stehende Mond seine Leuchtkraft verlor und
Adi hinter uns auftauchte, um auch noch diesen letzten Moment mitzunehmen. Aber es war
nur halb so wild und wir haben uns bei rund 86°F und sehr großer Schwüle, die uns schon
zu dieser frühen Zeit schwitzen ließ wieder auf den Rückweg gemacht. Vorbei an einem
Polizeieinsatz, die uns ganz komisch angeschaut hatten, haben wir unsere Hotel wieder
erreicht und sind von hier zum Flughafen aufgebrochen. Ohne Eni wären diese 20 Meilen
sehr anstrengend geworden, denn die Highways von Miami sind echt mörderisch! Wir gaben
unser tolles Auto wieder ab und checkten nach anfänglichen Schwierigkeiten ein. Ich
kaufte mir noch ein Buch von meiner Liste:
Pride and Prejudice and Zombies und nur wenige Minuten später waren wir schon im
Flugzeug. Ein Inlandsflug ist vergleichbar mit einer Reise in einem chinesischen
Überlandbus. Jeder setzt sich irgendwohin und macht was er will. So kam es auch, dass
der Platz von Frank durch eine sehr beleibte Frau besetzt war. In Europa würde man
dieser Frau 2 Sitzplätze verkaufen, hier musste sie mit einem klar kommen und ich
sah die Erleichterung in den Augen von Frank und Adi, als heraus kam, dass diese Frau
gänzlich falsch saß und sich komplett umsetzen musste.
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 Sonnenaufgang Miami Beach |
 Sonnenaufgang im Flugzeug |
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Mit diesem Flug nach Newark wurde also das Ende unseres Urlaubs eingeläutet. Es war
ein langweiliger, aber schneller Flug. In Newark selbst haben wir nochmal kurz
'Nordluft' geschnüffelt, indem wir den Flughafen für 2 Minuten verlassen haben und
sind dann in den Stühlen und auf dem Fussboden versackt. Frank und ich, wir hielten
noch ein Nickerchen und dann hieß es auch schon: Abschied nehmen von diesem überaus
freundlichen Land, wo man so schön Urlaub machen kann. Es hieß: Bis zum nächsten Mal.
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Fazit
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Wie oft hat man schon die Gelegenheit mit seiner Familie eine solche Reise ins Blaue
zu unternehmen? Ich möchte meinen, dass sich diese Gelegenheit nicht vielen Menschen
bietet und ich bin sehr froh, dass wir sie nutzen konnten. Wir hatten einen wunderschönen
Urlaub, von dem nicht abzusehen war, wo wir wann sein sollten. Ungewissheit wurde mit
Wünschen gekoppelt. Die Vulkanasche hat uns vorher ganz schön bangen lassen und war dann
umso schneller vergessen. Selbst der schwache Euro hat uns den Urlaub nicht vermiesen
können. Ich bin mir sicher, dass meine Eltern Dinge gesehen haben, wo sie vielleicht
nicht gedacht hätten, dass sie diese sehen werden. Dies bereitet mir eine ungemeine
Freude, welche ich mit meinem Bruder und seiner Freundin teilen konnte.
Die USA ist das perfekte Land für einen solchen Familienausflug. Man wird begeistert
von der Natur und den Städten. Die Menschen sind viel zu freundlich um wirklich zu sein
und man wird an jedem Tag der Etappe aufs Neue überrascht und begeistert.
Nach 2600 Meilen, 160 Galonen Sprit, 15 Tagen, Sonne, Regen, Wasser, Meerwasser und noch
mehr Wasser sind wir am Ende der Reise glücklich und froh. Von der Megastadt New York
über den tiefsten Süden in South Carolina hin zum Touristenparadies Florida war
diesmal alles dabei gewesen. Für mich war die Mitte am schönsten und ich muss sagen,
dass ich mich auf den Outer Banks am wohlsten fühle. Nur Charleston kann dem noch
die Stirn bieten. Aber die Welt ist noch groß; mal schaun wo es mich als nächstes
hin verschlägt. Also Danke Adi. Danke Frank. Danke Mutti und danke Vati. Danke
für diesen wundervollen Urlaub. Ja und seht ihr: ihr habt alles geschafft, auch wenn
es mal anstrengend war. Es war herrlich! Danke nochmals.
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