Homepage von Michael L.
 
 
Meine Reisen durch die Welt... einzelne Stadtreisen.
Da ich öfter auch einmal Ausflüge in diverse Städte unternommen habe, möchte ich diese hier kurz vorstellen. Diese Reisen waren oft nicht länger als 1 Woche und boten mir die Möglichkeit die Städte kurz kennen zu lernen.
Hier die Auswahl: Paris, Killarney, London, Zürich
 Juni 2001 - Paris (Frankreich)
Mitte Juni 2001 hatten Nadja und ich die Möglichkeit für ein Wochenende nach Paris zu fahren. Die Fahrt war von der Schule aus organisiert und ich hatte das Glück mitfahren zu dürfen. Unter anderem waren auch noch einige Freunde, hier seien besonders Ina und Hendrik erwähnt, von Nadi mit dabei.
Wir sind früh 6 Uhr in Paris angekommen und haben noch mitbekommen, wie die Straßen sauber gefegt wurden, um dann den Dreck mit Wasser in die Kanalisation zu spülen. Da wir etwas müde von der Fahrt waren (mit dem Bus über Belgien) haben wir erstmal ein Frühstück mit Croissant genoßen (stolzer Preis).

Aussicht von der Sacre Ceur auf Paris

Notre Dame
In den paar Stunden haben wir versucht so viel wie möglich mitzunehmen. Was man in Paris nicht verpassen sollte ist natürlich Montmatre, die Sacre Ceur, der Eiffelturm, die Champs Elisee, der Triumphbogen, den Louvre, Notre Dame die Stadtinsel und vieles mehr.
Gewohnt haben wir gleich neben dem Rotlichtviertel, in der Nähe von Moulin Rouge. Dabei kann ich jedem nur empfehlen die Metro als Verkehrsmittel zu nutzen. Durch diese kommt man sehr schnell an jeden Punkt der Stadt. Aber wie auf jeder Reise war auch hier wieder mal zu wenig Zeit um alles länger zu genießen. Aber letztendlich war es ein unvergessliches Wochenende zu zweit in sogenannten Stadt der Liebe.
 September 2004 - Killarney (Irland)
Gleich nach meiner Backpacktour durch China hab ich mir noch einen Urlaub an der Westküste Irlands gegönnt. Direkt bei Killarney liegt ein kleiner ländlicher Flughafen, den man mit RyanAir sehr gut erreichen kann. Von hier aus ist man schnell in Killarney, das nicht wirklich groß ist, aber so manches zu bieten hat. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es so einige, wir haben uns für eine Jugendherberge entschieden, die relativ gut im Stadtzentrum liegt. Gleich vornweg gesagt, Killarney ist klein, aber es bietet die sehr angenehme Möglichkeit von da aus zu starten und das Umland zu erkunden. Dann da gibt es so einiges zu sehen:

Hauptstrasse in Killarney
Man sollte sich ein Fahrrad mieten und mit diesem einfach ins Umland fahren. Sehr zu empfehlen ist hierbei das Gap of Dunloe, Ross Castle, Ladies View, Muckross House Gardens usw. Dabei ist es natürlich praktisch, wenn man Flickzeug fürs Fahrrad und Regencape für sich mitnimmt, denn Regen kommt schnell und Reifen sind wohl nicht für die Ewigkeit gebaut. Aber wenn man diesen Spaß wagt, wird man definitiv belohnt durch fantastische Blicke in eine Landschaft, die man nirgendwo sonst sieht.

DeLorean im Museum

Wetterspiele
Wenn man das Fahrrad liegen lässt und sich Killarney anschauen will, hat man da die Möglichkeit die Saint Marys Kirche zu besuchen, welche sehr schön ist. Außerdem bietet Killarney ein Automobilmuseum, in dem sogar ein echter DeLorean steht. Zurück in die Zukunft lässt grüßen. Aber das wichtigste sind noch immer die Pubs, denn hier herrscht eine sehr schöne Atmosphäre und man kann feiern ohne Ende. Bei vielen Pints Bulmers vergisst man den ständigen Regen und genießt die Livemusik der Bands und plaudert mit den Einheimischen. Eine Erfahrung die diese Gegend einfach ans Herz wachsen lässt und die man gemacht haben muss.
 Juli 2005 - London (England)
Früher als Kinder war es normal, dass wir mit unseren Eltern in den Urlaub gefahren sind. Mit dem Älter-Werden hat sich dies irgendwann verflüchtigt, doch wollten wir dies wieder aufleben lassen, denn dies kann urig viel Spaß machen. Drum kam uns die Idee nach London zu fliegen und eine Woche Familienurlaub in der Hauptstadt der Briten machen.
Nichts leichter als das, sind wir in Dortmund in das Flugzeug geklettert und haben es in London Luton wieder verlassen; mit dem Bus in die Innenstadt und schon ging das Abenteuer los. Zu empfehlen ist immer wieder die Jugendherberge an der St. Pauls Kathedral, die auch dieses mal unser Nachtquartier gewesen ist.
Wie der Zufall so wollte, haben wir in dieser einen Woche sehr viel mitbekommen: die Auswahl der Stadt für die Olypmischen Spiele 2012, Terroranschlag in London und viele kleine andere nette Events.

Olympiafeier am Trafalger Square

Imperial War Museum
Die Entscheidung der Olympischen Spiele 2012 fiel am 6. Juli 2005 am Trafalger Square und wir waren live dabei. Es war eine sehr ausgelassene Stimmung und als die Stadt bekannt gegeben wurde, tobte der ganze Platz und es flogen sogar Kampfflugzeuge über uns hinweg. Dies war alles sehr beeindruckend und unvergesslich.
Der nächste unvergessliche Moment sollte nicht lang auf sich warten lassen; schon am 7. Juli 2005 überraschte es uns. Wir hatten für den Tag viel geplant: Tower, British Museum und noch so manches mehr. Wir wollten aber noch nicht in die Ubahn steigen und sind ein paar Straßen zu Fuß gelaufen. Irgendwas stimmte nicht: die Busse fuhren nicht, standen nur still. Die Menschen liefen vor irgendwas weg. Frank schaltete sein Radio ein und wir hörten etwas von Explosionen in London. Naja, dachten wir und sind weiter gelaufen... bis zu einer Straßensperre.

Absperrung, nach dem Anschlag
Wir standen da und wussten nicht mehr weiter. Der Leadenhall Market war gleich um die Ecke, also sind wir dahin. Dort war ein Fernseher und uns traf es: Anschlag in der Londoner UBahn. Vor circa 60 Minuten, auf der Linie, die wir eigentlich nehmen wollten. Alle Menschen waren entsetzt und jeder wollte aus London raus. Dies wurde zu einem prägendem Tag: die Menschen verließen in Schlangen und fluchtartig London. Die Stadt war wie ausgestorben, alle Geschäfte schlossen, nichts ging mehr. Sehr interessant und erschreckend zugleich... auch die nächsten Tage waren davon noch geprägt.

Menschenflucht an der Thames

Schönes Wetter im Hyde Park
Die Ubahnen fuhren am 8. Juli schon fast überall wieder. Die Stadt normalisierte sich, es musste weiter gehen. Somit haben auch wir unseren Urlaub fort gesetzt: Royal Court, Kings College, British Museum und Transport Museum standen auf dem Plan. Wir waren einkaufen und bummeln, am Buckingham Palace und bei einer 2. Weltkriegsveteranenfeier.
Die nächsten Tage haben wir auch noch interessant verbracht. Waren im Hyde Park rumlungern, im Science Museum schlauer werden, waren Essen und Trinken. Ich habe mein obligatorisches Pint Glas geklaut und bin froh darüber. Wir haben also sehr viel erlebt und gesehen, haben uns gut amüsiert und die Woche verging schneller als gedacht. Aber so ist London: groß, hektisch und viel anzuschauen.
 November 2005 - Zürich (Schweiz)
Im November 2005 hatte ich die Möglichkeit nach Zürich zu fahren. Von Dortmund aus ist man nur in ein paar Stunden mit dem Nachtzug in der Schweiz. Das kostet nicht einmal viel Geld und man sollte gut ausgeschlafen in Zürich ankommen. Verglichen mit anderen Städten ist Zürich eher klein und verschlafen, aber trotzdem ein Nabelpunkt der Welt, modern und im Bilde der Zeit. In Zürich sieht man hübsche Menschen, reiche Leute und Personen aus aller Welt. Dabei ist Zürich perfekt gelegen, an einem See mit dem Alpenpanorama im Hintergrund und zu Fuss sehr gut zu erkunden.

Blick über die Limmat
Schon sehr nett anzuschauen ist der Hauptbahnhof, der sehr zentral in der Stadt liegt. Zu Weihnachten, findet in dessen Vorhalle auch der Weihnachtsmarkt statt. Wo wir gleich bei Weihnachten sind, das allseits bekannte Kerzenziehen ist hier eine schöne Tradition in der Vorweihnachtszeit.
Mitten durch Zürich fließt die Limmat. An diesem kann man sich sehr gut orientieren und findet sehr schöne Ausblicke. Man sollte sich einmal die Zeit nehmen und durch die Stadt shoppen gehen. Am besten vom Hauptbahnhof aus losgehen und schauen wo man landet. Bitte nicht vergessen Schoki zu kaufen, eine Pflicht in diesem Land. Wer ihn mag sollte auch den Käse probieren, fantastisch lecker. Natürlich sollte man dabei seinen Blick nicht unbedingt auf den Preis richten, denn der ist schon ein klein wenig anders, als man gewöhnt ist.

Blick vom Ütliberg auf Alpen und See

Schweizerische Landesmuseum Zürich
Natürlich kann man in und um Zürich auch eine Menge spazieren gehen und vor allem auf Berge krachseln. Einen Aussichtspunkt, den man unbedingt mitnehmen sollte ist der Ütliberg. Dorthin kommt man mit der Bahn, oder wenn man sehr viel Zeit und Ausdauer hat auch zu Fuß. Die Aussicht ist fantastisch und sehr empfehlenswert.
Interessanterweise kann ich auch den Besuch der ETH empfehlen. Der Stil und die Aufmachung der Hochschule ist sehr interessant. Die Polybahn gleich daneben bringt einen direkt ins Zentrum bzw. zur ETH. Eine kleine Fahrt mit diesem Relikt kann also auch nicht schaden. Auch das Schweizerische Landesuseum direkt neben dem Hauptbahnhof in einer Art Schloss lohnt sich zu besichtigen. Langweilig wird einem so schnell in Zürich nicht und wenn es doch mal der Fall sein sollte, dann fix in einer der unzähligen Bars/Kneipen und ein Bier für den Gaumen. Selbst einen Irish-Pub gibt es in Zürich, für mich ja das Ultimative. Zürich ist klein und fein und man kann es einfach entdecken, also nicht zagen und einfach drauf los erkunden.