Homepage von Michael L.
 
 

Über mich...

Also mein Name ist Michael L. und ich wohne und lebe in Sachsen, wo ich auch meine Kindheit und Jugend verbracht habe.

Ausblick vor dem Haus im Winter

Meine Schullaufbahn...

Ich wurde noch in der DDR eingeschult und besuchte neben der Grundschule noch 2 weiter Schulen. Die Möglichkeit Russisch zu lernen schlug ich aus und landete nach der Wende trotzdem am Gymnasium. Dort habe ich ein paar sehr gute Freunde kennen gelernt, die ich auch jetzt noch zu meinem engsten Freundeskreis zähle.
Nun ja, die Schulzeit verging, die Klassen wurden durcheinander gewürfelt, und letztendlich hab ich, noch im letzten Jahrtausend, mein Abitur abgelegt. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass diese Zeit doch zu schnell vorbei ging, vor allem die Oberstufen- sowie Abiturzeit. Aber dies hatte auch noch einen ganz anderen Grund...

Ein Hobby... Computer

In dieser doch recht amüsanten Schulzeit began es mit dem Hobby, das über meine berufliche Laufbahn entscheiden sollte. Bewußt habe ich das natürlich nicht begonnen... aber trotzem begann alles mit einem C64 bei meinem Onkel, der immer zu Geburtstagen heraus gekramt wurde, um ein wenig zu zocken. Hinzu kamen Spielkonsolen wie Atari. In den frühen 90er Jahren waren dann auch meine Eltern soweit und wir legten uns einen 80268er zu, für einen damalig stolzen Preis von einigen tausend D-Mark. Aber zum Spielen war dieser Computer meistens weniger geeignet und so ergab es sich oft, dass wir uns beim Carso getroffen haben um dort alle gemeinsam C64 zu spielen. Das hat meist einen heiden Spaß gemacht und ließ die Nachmittage schnell vergehen.
Der Computer zu Hause wurde aber auch immer interessanter. Sei es die Tatsache, dass ich später einen C64 dazu bekam, auf dem ich mit meinem Cousin kleine Progrämmchen schrieb oder die Lust nach dem Try-and-Error Prinzip auf dem PC meiner Eltern einige Dinge anzustellen. Ich weiß es nicht, aber ein Computer war meistens nicht fern und wurde für die alltägliche Arbeit in der Schule auch recht nützlich.
Es gab Tage, da haben wir uns mit dem Rechner (dann schon ein 486er oder gar Pentium später) in eine Wohnung gehockt, um alle zusammen zu zocken. Ob es Spiele wie Doom, Duke Nukem 3D oder andere Shooter waren. Damals jedoch war es meist nur Spielen, weil es ja nicht wirklich interessante Projekte gab, denen man als Jugendlicher programmiertechnisch etwas hinzufügen konnte und an Internet für den Privathaushalt war Mitte der 90er Jahre nicht zu denken.
Aber irgendwann kam er dann, der Internetanschluß: mit dem neuen Haus ließen wir einen ISDN Anschluß installieren und ab Ende 1998 konnte ich mich also auch zu Hause im Internet bewegen, nachdem ich dies schon vorher an der FH-Zwickau tat. Wie sich herausstellen sollte war dies eine doch einschneidende Entscheidung für mein Leben...
Aber unabhängig von diesem Einschnitt, der hier erst einmal vernachlässigt werden soll, entwickelte sich das Internet rassant und ich hatte auch da meinen Spaß. Ich veröffentlichte ein paar Homepages und verbrachte Zeit mit chatten und surfen.
Das Hobby entwickelte sich immer weiter und während meiner Studiumszeit war es nicht mehr so viel das Spielen was mich am Computer faszinierte, sondern die Technik und die doch Vereinfachung des Alltags durch diesen. Ich begann mich mit HTML, CSS, XML und Windows auseinander zu setzen. Anfangs blieb es bei Windows und Spielereien... irgendwann begann ich dann auch in C++ Programme zu entwickeln, die mir ein klein wenig helfen sollten. Großen Einfluss hatte auch da mein Cousin auf mich, mit dem ich dann manches zusammen schrieb.
Ach die Zeit verging und 2001/2002 wurde ich dann so langsam auf Linux aufmerksam und begann, angeregt durch Pluto (so heißt mein Router auch heute noch), zu probieren und experimentieren. Inzwischen habe ich eine Menge Erfahrungen in Debian sammeln können. Ob es Shellskripte, Kernelmodule, Serverinstallation, Konfigurationen oder weiß der Geier ist. Ob PHP, HTML, SSI, CSS, SQL, PERL, C, JAVA, C++, LaTeX in spreche all diese Sprachen, nicht immer perfekt, aber gut genug um auch Größeres zu leisten. Der Administrator Job an der Uni und die Tätigkeit bei der Netzwerk AG im Wohnheim halfen diese Fähigkeiten zu erweitern. Weiter konnte ich mein Wissen bei einem IT Dienstleister erweitern und inzwischen bastel ich auch fleißig an Produktivservern herum, und es kam noch zu keinem GAU ;).

... nach der Schule

Ich machte meinen Zivildienst auf der Chirurgischen- und Intensivstation am HBK in Zwickau. Lebte also weiterhin in Sachsen und es gab bis dahin auch keinen Grund einen viel anderen Weg zu gehen als es meine Freunde taten.
Aber dies sollte sich ändern, denn ich zog um, damals wegen beziehungstechnischen Gründen. Danach arbeitete ich ein paar Wochen/Monate in Düsseldorf bei Xerox. Letztendlich habe ich mein Studium an der Universität Dortmund begonnen und dort studiere ich auch heute noch. Darüber würde sicher so mancher mit mir streiten, da ich manchmal mehr arbeite als studiere. Aber manchmal kommt es eben anders als man denkt. Mehr private Dinge möchte ich an der Stelle aber nicht publik machen... schließlich ist das kein Tagebuch hier ;).

Weitere Hobbies...

Na ja, einen großen Platz hatte schon der Computer eingenommen, doch trotzdem habe ich noch etliche Seiten an mir, die wichtiger sind. Der Computer ist eben nur ein Instrument und nicht wirklich etwas, was mein Leben bestimmt.
Neben dem Computer lese ich noch sehr gern alles mögliche. Ob es Romane sind, Fachliteratur, Zeitschriften oder aktuelles Zeitgeschehen. Es spielt eigentlich keine Rolle, ich lese Science Fiction Bücher genauso gern wie Fantasy oder Krimis. Ich informiere mich über Quantenphysik so interessiert wie über Politik. Wie ihr seht bin ich nicht zu scheu mich einer breit gefächerten Anzahl an Meinungen und Schriften auszusetzen.
Wenn ich mal nicht lese oder am Rechner sitze, dann bin ich mit Freunden weg, schau mir nen Film aus meiner Sammlung, vergnüge mich in einer Bar oder im oder liefere mich auf dem Badminton/Squash Court einem Match. Eigentlich mache ich so ziemlich jede Sache mit, die lustig ist und Spaß macht. Aber mit einer Sache kann ich nicht viel anfangen: Sport im Fernsehen. Für mich gibt es nicht wirklich langweiligeres als das. Dann lieber geh ich selbst schwimmen oder Badminton spielen, bevor ich mir das im TV anschauen.
Etwas anderes was mich sehr interessiert und fasziniert ist das Reisen. Inzwischen habe ich schon einige Länder besucht und brenne darauf noch viel mehr zu entdecken. Meistens bin ich mit dem Rucksack unterwegs und suche mir den Weg durch das Land. Doch erst in den letzten Jahren hat sich das so richtig ausgeprägt, vor allem durch den Interrailurlaub 2003 mit Carso durch Großbritannien und die Rucksacktour durch China im Jahr 2004 mit Nadja. 2005 war dann London und Zürich dran und 2006 bin ich mit dem Auto an der Ostküste der Staaten lang geschippert. Dies erklärt auch das rege Interesse meinerseits an fremden Ländern, welches nur schwer zu stillen ist.

... abschließende Worte

Das war es eigentlich im kurzen auch schon. Danke für das Lesen bis hierher und ich hoffe es war nicht zu trocken. Vielen dank an meine Verwandten, Bekannten und Freunde für ihren Support und Hilfe zu jeder Zeit.